Ratgeber Bewerbung, BEWERBUNGSRATGEBER

DER ABACUS EXPERTEN RATGEBER
FÜR EINE ERFOLGREICHE BEWERBUNG

Der Lebenslauf

Der Lebenslauf ist eine Übersicht zum beruflichen Werdegang sowie der schulischen- und akademischen Ausbildung. In einer Bewerbung ist es das zentrale Dokument, welches vom Unternehmen als Erstes unter die Lupe genommen wird.

Doch worauf legt der Arbeitgeber besonderen Wert und welche Informationen können Sie weglassen? Wir haben hier die wichtigsten Informationen für Sie zusammengefasst.

Der Aufbau des Lebenslaufs

Mit einem ansprechenden und übersichtlichen Lebenslauf sammeln Sie beim Personaler entscheidende Pluspunkte.

Grundsätzlich gilt: Wichtig sind eine gute Struktur, Sorgfalt und Aktualität der jeweiligen Stationen. Erläutern Sie Ihre Berufsstationen mit drei bis fünf Stichpunkten.

So stellen Sie sicher, dass der Personaler direkt auf einen Blick erkennen kann, ob Sie zu dem Job passen oder nicht.

Ihr Bewerbungsfoto

Selbstverständlich ist ein ansprechendes Bewerbungsfoto allein kein Einstellungsgrund – trotzdem ist es wichtig, dass das Bewerbungsfoto einige Kriterien erfüllt. Es dient dazu, die Aufmerksamkeit des Recruiters zu erwecken, Sie positiv aus der Masse hervorstechen lassen und Ihre Persönlichkeit ins rechte Licht zu rücken.

Mittlerweile ist bekannt, dass Urlaubsschnappschüsse, am Computer zusammen geschnittene Bilder sowie Aufnahmen aus dem Bahnhofsautomaten unverzeihliche Bewerbungs-Fehler darstellen. Wir empfehlen daher unbedingt professionelle Aufnahmen, von einem Fotografen gefertigt.

Quelle: Stepstone

Dos and Don’ts im Lebenslauf

Mit Ihrem persönlichen Lebenslauf sollten Sie überzeugen und sich von anderen abheben – das ist für die meisten das oberste Ziel beim Verfassen des Lebenslaufs. Bestimmte Stolperfallen sollten hier beachtet werden, die leicht zu vermeiden sind. Typische Fehler im Lebenslauf sind beispielsweise eine mangelnde Struktur oder eine fehlende Aussagekraft.

Achten Sie darauf, dass Sie nicht zu viele persönliche Informationen preisgeben und keine unnötigen Informationen einfließen lassen. Beispiele für einen gelungenen Lebenslauf finden Sie in unserem Download-Bereich.

Hobbies im Lebenslauf

In einer Bewerbung muss der Schwerpunkt auf den beruflichen Qualifikationen liegen. Doch wie geht man heutzutage eigentlich mit dem Thema Hobbies um? Selbstverständlich gibt es Hobbies, die Ihre Persönlichkeit unterstreichen und auch für den Personaler interessant sein könnten.

Sie können zum Beispiel Hobbies erwähnen, die einen Bezug zu der ausgeschriebenen Stelle haben, oder Ihre beruflichen Tätigkeiten untermauern. Üben Sie neben Ihrem Beruf auch eine ehrenamtliche Tätigkeit aus, ist dies immer gern gesehen.

Lücken im Lebenslauf

Lücken in Ihrem Lebenslauf sind kein Grund zur Sorge, denn die wenigsten Bewerber haben heute einen streng linearen Berufsweg. Wichtig ist: Gehen Sie offen und ehrlich damit um. Es gibt vielfältige Gründe für vorhandene Arbeitspausen: bspw. eine zurückliegende oder bestehende Arbeitslosigkeit oder ein Sabbatjahr.

Auch familiäre Verpflichtungen, wie z.B. Elternzeit sollten unbedingt erwähnt werden, denn Lücken im Lebenslauf veranlassen den Arbeitgeber nicht direkt dazu, sich gegen Sie zu entscheiden.

Das Bewerbungsanschreiben

Ihre eigene Bewerbung soll einen Personaler aufmerksam machen und ihn von Ihren Qualifikationen und Ihrer Persönlichkeit überzeugen. Sie soll nicht auf dem Absagestapel landen.

Häufig scheitert die Bewerbung nicht an Ihren Qualifikationen. Manche Bewerber erfüllen sogar die MUSS- und KANN-Anforderungen für die ausgeschriebene Stelle.

Doch warum kommt dann dennoch eine Absage? Häufig liegt es am Bewerbungsschreiben. Bei Personalern sorgt es für den ersten Eindruck. Daher ist es besonders wichtig, beim Bewerbungsschreiben nicht nur auf Rechtschreib- und Grammatikfehler zu achten, sondern auch auf die Formulierungen der jeweiligen Absätze.

1. Die Einleitung

Als Bewerber sollte Ihr Bewerbungsschreiben das Interesse des Personalverantwortlichen wecken. Richten Sie deshalb Ihr Anschreiben an den richtigen Ansprechpartner direkt. Sollten Sie den Namen nicht kennen, dann rufen Sie beim jeweiligen Unternehmen an und fragen nach.

Der schwierigste Teil im Anschreiben ist es, den richtigen Einstieg zu finden. Aber das Bewerbungs-/Motivationsschreiben ist neben Ihrem Lebenslauf der Schlüssel Ihrer Bewerbung. Sie müssen umgehend überzeugen und sich selbst und Ihre Kenntnisse bestmöglich darstellen.

Der Knackpunkt: Um sich als Kandidat direkt ins Gespräch zu bringen, sollten Sie mit den wichtigsten persönlichen Merkmalen in Ihrer Bewerbung beginnen. Eine Auflistung von Stationen Ihres Werdegangs findet der Personaler bereits im Lebenslauf und muss daher vermieden werden.

Beginnen Sie nach der Einleitung direkt mit Ihren individuellen Stärken. Am besten können Sie das anhand Ihrer aktuellen Aufgaben und Kompetenzen bekräftigen.

2. Bezug zur angestrebten Stelle

Ihr zukünftiger Arbeitgeber sollte wissen, welchen Mehrwert Sie dem Unternehmen bieten können. Grundlage dafür sollte die Stellenanzeige sein. Vergessen Sie hier nicht das Anforderungsprofil der Stelle im Anschreiben durchzugehen. Bringen Sie Beispiele ein.

Formulieren Sie klar, was Ihnen im Berufsleben wichtig ist. Wollen Sie künftig hauptsächlich eigenverantwortlich arbeiten, dann benennen Sie dies im Anschreiben Ihrer Bewerbung anschaulich. Der Versuch, viele berufliche Aspekte unter einen Hut zu bringen, endet in Bewerbungsschreiben häufig in schwammigen Aussagen.

Viel wesentlicher ist es, die geforderten Soft-Skills in der Stellenausschreibung zu benennen und sie dann auch wie folgt mit Tatsachen im Bewerbungsschreiben zu belegen:

„Als ich kurzfristig die Aufgaben einer ausgeschiedenen Kollegin übernehmen musste, konnte ich mich zügig in das neue Tätigkeitsgebiet einarbeiten und habe bereits nach kurzer Zeit den vorhandenen Kundenstamm um wichtige Neukunden erweitert.“

Quelle: Stepstone

3. Unangebrachte Bescheidenheit

Denken Sie daran, dass eine Bewerbung immer Werbung in eigener Sache ist. Vermeiden Sie daher möglichst Konjunktiv-Sätze mit „könnte“, „würde“, „hätte“, etc., denn sie vermitteln Unsicherheit. Schließlich wollen Sie ein berufliches Ziel erreichen und das müssen Sie in Ihrem Bewerbungsschreiben glaubhaft machen.

Es ist ebenso angebracht, im Anschreiben über berufliche Erfolge zu reden und diese konkret zu benennen. Denn das sind die besten Argumente, die Sie als Kandidat besitzen.

4. Bezug zum Unternehmen

In Ihrem Anschreiben sollten Sie immer einen Bezug zum Unternehmen herstellen. Schließlich ist es für den Personaler wichtig zu erfahren, warum Sie gerade bei dieser Firma arbeiten möchten. Hier können Sie zeigen, dass Sie sich ausführlich mit dem potenziellen Arbeitgeber beschäftigt haben. Beantworten Sie für sich die Frage, warum Sie gerade dieses Unternehmen interessiert und stellen Sie

einen möglichst konkreten Bezug von Ihnen zum Unternehmen dar. Dazu ist es immens wichtig, dass Sie zum Beispiel wissen, wie Ihr potenzieller neuer Arbeitgeber organisiert ist, wie seine derzeitige Marktsituation aussieht, wer die Wettbewerber sind oder ob grundlegende Änderungen anstehen etc.? Damit zeigen Sie Interesse, was Ihnen die Personalabteilung hoch anrechnen wird.

Ihre Bewerbung als E-Mail

Im Gegensatz zur gedruckten Version des Bewerbungsanschreibens gilt es, in einer E-Mail Bewerbung einiges zusätzlich zu berücksichtigen. Kurzum: Das kurze Anschreiben in der E-Mail ersetzt nicht Ihr Bewerbungsanschreiben oder Motivationsschreiben, sondern ergänzt es lediglich. Was kommt alles in eine E-Mail-Bewerbung? Bewerbungsunterlagen wie Anschreiben, Lebenslauf und Zeugnisse in einem zusammengefügten PDF-Format (nicht größer als 3 MB).

Quelle: Stepstone

Downloads

Musteranschreiben

DOC  |  27 KB

Musterlebenslauf

DOC  |  69 KB

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